Der „Grosse Brda – Kanal „

Zusaetzliche Informationen


Geschichte
Der „Grosse Brda - Kanal” ist ein interessantes, grossflaechiges und technisches System, das zu einemWiesenkomplex zwischen den Einzugsgebieten der Fluesse Brda und Wda gehoert. Ueber mehre Jahrzehnte hinweg war das eine Futterbasis von grosser wirtschaflicher Bedeutung. Man wollte auch die Regionen der Bory Tucholskie wirtschaftlich beleben , die damals zu den prussischen Teilungsgebieten gehoerten und fuer die Arbeit auch Leute gewannen.
Der Wiesenbau als Grundlage der Zucht und anderer landwirtschaftlichen Taetigkeiten schien damals vernuenftig zu sein.
Das interessanteste und bis heute erhaltene Wiesengebiet ist das Gebiet, das durch den „Grossen Brda - Kanal” gespeist wird.
Er wurde in den Jahren 1842-1848 gebaut, samt dem ihn verlaengerten und bewaesserten s.g. „Kleinen Brda -Kanal”.
Sie transportierten Wasser auf einige Meter ueber dem Flussbett hoeher gelegene Gebiete. Das war moeglich dank dem ausgebauten Netzes der Bewaesserungsgraeben. Das Engagement und Erfahrung der Facharbeiter hatten einen grossen Einfluss auf gute Ertraege, was Viehzucht und Pferdezucht bewirkte. Das dargestellte System wurde in den sechziger Jahren nicht mehr noetig. Seine Elemente werden heute touristisch und wirtschaftlich zunutze gemacht.

Interessante Einzelheiten
Unten sind interessante Grundinformationen fuer Touristen zusammengestellt. Die Nummerirung der Objekte entspricht der Landkarte, die sich in der Verpackung befindet.
  • [1] Wo man zum Staudamm abbiegen soll – siehe die Koordinaten GPS auf der Landkarte.
  • [2] Wasserstufe Mylof      Wasserstufe Mylof befindet sich 5 km vom Ort Rytel entfernt bei der Landstrasse Nr 22 Starogard - Gdański- Chojnice. Dazu gehoeren solche Objekte wie: Erddamm, Hauptwehr, Wehr, das den Grossen Brda-Kanal speist, Wehr, das, das kleine Wasserkraftwerk speist und Wehr fuer Forellenzucht.
    Erddamm – staut Wasser der Brda bis zu 12 m hoeher als der normale Wasserspiegel betraegt. Dadurch wird die Fallspeisung der 30 km entfernten Wiesen moeglich. Vor dem Damm ist ein Zuflussgebiet entstanden- „Mylof - See” genannt. Das ist das aelteste Wasserspeisebecken in Polen von etwa 10 Quadratkilometern.
    Hauptwehr -Ueberfallwehr, Oberdurchlasswehr mit zwei Schiebern ausgestattet und durch zwei Elektromotoren betrieben. Es dient zur Wasserregulierung,wo das Wasser zum „Gross Brda - Kanal” zum Wasserkraftwerk und zur Fischzucht hineinfliesst. Hinter dem Wehr fliesst das Wasser in die Brda zu ihrem Wsserspiegel auf den Abflusstreppen hinein, was die Belueftung beguenstigt.
  • [2a] Kleines Wasserkraftwerk mit dem Speisewehr gebaut in neunziger Jahren des XX. Jahrhunderts und lokalisiert suedlich von dem Hauptwehr von dem Damm Mylof. Das Wasser wird in einem unterirdischen Kanal zum stromerzeugenden Turbinen von der Arbeitsleistung 800 kW hineingefuehrt. Vom Kraftwerk fliesst das Wasser in die Brda hinein .
  • [3] Wehr, das den „ Grossen Brda - Kanal” speist. Unterdurchflusswehr, gebaut mit vier Schiebern, reguliert genau die Wassermenge, die in den Kanal hineinfliesst. Einige Meter suedlich ist ein kleines Wehr zu sehen, das die Wasserentnahmestelle fuer den nahgelegenen Forellenzuchtbetrieb speist.
    Der „ Gross-Brda- Kanal” Er beginnt im Punkt [3],wird von Brda - Wasser gespeist, ist 12 km lang, 20 m breit und 1,5 m tief. Das Wasser fliesst darin sehr langsam (bis 0,3 m/s ) mit der Leistung bis 9 m3/s.. Der Kanal verlauft mitten in Waeldern und Wiesen. Dann fliesst im Aqauedukt ueber einem kleinen Fluesschen und nimmt sein Ende im Zuflussgebiet im malerischen Dorf Barłogi. Es speichert Wasser und speist Kanaele, die Wiesen in der Nachbarschaft bewaessern. Die wichtigsten davon sind der „Kleine Brda-Kanal” und Węgornia.
  • [4],[5]] Wo man nach Fojutowo abbiegen soll - siehe Koordinaten GPS auf der Landkarte.
  • [6] Aquaedukt in Fojutowo Zufahrt mit der Asphaltstrasse zum Hotel - und Rekreationskomplex, aus dem Auto aussteigen und zu Fuss 1 km bis zum Aquaedukt , wo Wasser des „Grossen Brda-Kanals” 9 m ueber dem kleinen Wasserlauf (Czerska Struga) fliesst. Dieser Aquaedukt ist das groesste Bauwerk derart in Polen , Die Laenge betraegt 75m und Breite uber 20m.
  • [7] Wo man nach Barłogi abbiegen soll -siehe Koordinaten GPS auf der Landkarte.
  • [8] Dorf Barłogi und dort:
    Der kleine Scheidebehaelter, eigentlich das kleine Zuflussgebiet, das das „Kleine Brda - Kanal” abschliesst und Wasser fuer Bewaesserung der Wiesen durch die Kanaele speichert. Die zwei Kanaele Węgornia und das „Kleine Brda-Kanal” haben die Wiesen in der Nachbarscht bewaessert . Der „Kleine - Kanal” verlaengerte den „Grossen-Kanal” um 10 km von dem Dorf Barłogi.
    Kleines Wehr Węgornia Unterdurchflusswehr mit zwei handbetriebenen Schiebern. Es reguliert Wassermenge vom Zuflussgebiet Barłogi auf einen Teil der Wiesen . Der Name „Węgornia” ist auf den polnischen Namen der Anlage fuer Aalfang zurueckzufuehren. Dieses Wehr bewaessert Wiesen im Umland und muendet in den See- Białe.
    Grosses Wehr Barłogi. Gebaut an einer Strassenbruecke, bildet den Anfang des Bewaesserungswehres, d.h. den „Kleinen - Brda Kanal”. Es hat eine Unterdurchlasskonstruktion mit vier Schiebern , die handbetrieben sind.Es reguliert Wasser, das niedergelegene Wiesen bewaessert. Heute nur ein Teil von Wasser dient zur Bewaesserung und der Rest speist das kleine an der Muendung in den Kanal gelegene Wasserkraftwerk „Zielonka”.
    „Kleiner - Brda Kanal” Er ist 10 km lang, 9 km breit und bis 1 m tief. Den Kanal entlang wurden mehrere Wasserableitungsstellen fuer kleine Graeben, Kanaele und Felder plaziert. Es bilden ihn auch zwie Aquaedukte bei dem Dorf „Barłogi”und „Klocek”.
    Etwa 500 m vor der Muendung zur Brda stroemt Wasser in die Rohrleitung hinein, die das Kraftwerk „Zielonka” speist.
  • [9] Aquaedukt „Barłogi” Fuehrt Wasser zum” Kleinen - Brda-Kanal” ueber dem sich mit ihm ueberquerten Wasser vom Fluss „Węgornia”. Man soll ihn im Wald suchen, in der Naehe von „ Barłogi”. Er ist viel kleiner als der in „Fojutowo”.
  • [10] Aquaedukt „Klocek” Fuehrt ueber dem kleinen Wasserlauf , der den See Grzybiec mit dem See Białe verbindet.Er ist im Dorf Klocek zu finden.
  • [11] Wo man zum Wasserkraftwerk „Zielonka” und Bewaesserunssystem abbiegen soll- siehe die Koordinaten GPS auf der Landkarte.
  • [12]Foersteramt – Woziwoda , der Anfang der Edukationswege und Erholungsstaette.
  • Von [13] bis [14] – Bewaesserungseinrichtungen.
    Holz- oder Mauerkonstruktionen , technisch von verschiedenem Zustand, dienen zum Befestigen der kleinen Schuetzen, die Wasser auf die Felder verteilen.Einige sind dem „Kleinen - Kanal” entlang zu finden.
  • [14] Kleines Wasserkraftwerk „ Zielonka” Erbaut im Jahre 2000 an dem linken Brdaufer und gespeist mit dem Wasser des „Kleinen-Brda-Kanals” durch die unterirdische Rohrleitug von 0,5km. Die gesammte Leistung-500 Kw. Privatbesitz.


PRAKTISCHE INFORMATIONEN
  • - Moeglichkeit von Ankauf frischer, geraeucherter Forellen, Fischdosen u.a.www.pstrag-mylof.pl
  • - Bar Aga bei Damm Mylof – polnische Speisen, Fischspeisen und Meeresfruechte –Geschaeft tel. (52) 398 54 99
  • - Zeltplatz bei Foersterei Mylof (52) 398 51 85, 694 439 418.
  • - Webseite -Gemeinde Czersk, Gaststaetten, Unterkunft www.czersk.pl
  • touristische Information in Tuchola www.it.tuchola.pl
  • Gasthaus in Fojutowo ( Schwimmbad, Pferde, Skihang, Gokarts und andere Attraktionen
  • Forstamt Woziwoda: www.zajazd-fojutowo.p ( Edukationswege, Bootshaus)

 
 

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